
Stop the Killing
Die ehemalige Leiterin des FBI-Active-Shooter-Programms analysiert mit Produzentin Sarah Ferris reale Amok- und Terrorlagen: Was geschah, was Leben gerettet hat — und was Einrichtungen daraus lernen können.
Workshop-Reihe · Praxis & Sicherheit
Wir bereiten Bildungseinrichtungen — von der Kita bis zur Erwachsenenbildung — auf lebensbedrohliche Lagen vor: Amoktaten, terroristische Angriffe, gezielte Gewalt. Ehrlich, altersgerecht und ohne Panikmache.
Worum es geht
Amoklagen und terroristische Angriffe auf Bildungseinrichtungen sind selten — aber real. Und sie entwickeln sich in Minuten, nicht in Stunden. Ob aus einer Bedrohung eine Katastrophe wird, entscheidet sich fast immer, bevor Hilfe von außen eintrifft. Genau dafür ist diese Workshop-Reihe da: Sie macht Träger, Leitungen, Kollegien und — altersgerecht — auch die Lernenden selbst handlungsfähig.
Wir arbeiten nach den international etablierten Standards der zivilen Notfallvorsorge — von CISA und FBI über das ALERRT-Center der Texas State University bis zur aktuellen britischen Leitlinie für Bildungseinrichtungen. Der Kern ist überall derselbe und hat sich in hunderten ausgewerteten Lagen bewährt: RUN – HIDE – FIGHT. Raus, wenn es geht. Verstecken und barrikadieren, wenn es sein muss. Und als letzte Option: Gemeinsam und entschlossen wehren.
Die Realität
Die offizielle deutsche Empfehlung für den Amokfall („Verhalten bei extremer Gefahr“, Polizeiliche Kriminalprävention) lässt sich in drei Worten zusammenfassen: Flüchten, verstecken, Notruf. Das ist nicht falsch — es ist nur nicht zu Ende gedacht. Was zu tun ist, wenn Flucht unmöglich ist und die Tür nicht hält, dazu schweigt das Merkblatt. Jede Form körperlicher Gegenwehr wird konsequent ausgespart; der Plan endet mit dem Wählen der 110 — ab da soll es dann bitte jemand anderes richten.
Die Module
Die Reihe ist modular aufgebaut — von der einzelnen Fortbildung für das Kollegium bis zum Gesamtprogramm mit Übung. Inhalte und Tiefe passen wir an Einrichtung und Altersstufen an.
Wie Amok- und Terrorlagen tatsächlich ablaufen: Täterverhalten, Zeitachsen, ausgewertete Fälle — nüchtern statt sensationell, mit klaren Konsequenzen für Eure Einrichtung.
Warnverhalten und „Leaking“ frühzeitig erkennen, Meldewege etablieren, Verdachtsfälle strukturiert bewerten — die meisten Taten kündigen sich an.
Das Kernmodul: Flucht organisieren, Räume sichern und barrikadieren (Lockdown), im Gebäude kommunizieren — und die letzte Option Gegenwehr, realistisch und altersgerecht trainiert.
Notfallpläne, Alarmierungsketten, Kommunikation mit Eltern, Behörden und Presse — und Übungsformate, die vorbereiten statt traumatisieren.
Lebensrettende Sofortmaßnahmen bei Schuss- und Stichverletzungen — in Anbindung an unser Trauma-Response-Programm — sowie psychische erste Hilfe nach dem Ereignis.
Quellen & Standards
Einblicke






Zum Weiterhören
Vorbereitung auf den Ernstfall lernt man nicht nur im Workshop. Diese drei Sendungen begleiten das Thema aus drei Richtungen — Fallanalysen, Bedrohungsanalyse und Schulalltag. Alle drei laufen auf Englisch und sind kostenlos.

Katherine Schweit · Englisch
Die ehemalige Leiterin des FBI-Active-Shooter-Programms analysiert mit Produzentin Sarah Ferris reale Amok- und Terrorlagen: Was geschah, was Leben gerettet hat — und was Einrichtungen daraus lernen können.

Fred Burton (Ontic) · Englisch
Der frühere Counterterrorism-Agent Fred Burton spricht mit Sicherheitschefs und Analyst*innen über Bedrohungsanalyse und die Prävention gezielter Gewalt — das Handwerk hinter dem Schutz von Menschen und Einrichtungen.

Raptor Technologies · Englisch
Der Praxis-Podcast zur Schulsicherheit: Expert*innen, Schulleitungen und Überlebende sprechen über Prävention, Notfallpläne und die Frage, wie sichere Schulen im Alltag wirklich entstehen.
Für wen
Ihr braucht mehr als Workshops? Als high-risk-protection.com erstellen wir komplette Schutz- und Notfallkonzepte für Einrichtungen jeder Größe — von der einzelnen Kita bis zum Hochschulcampus.
Nicht einzeln buchbar: Diese Workshop-Reihe ist ein Programm für Einrichtungen und Träger — Umfang, Module und Termine stimmen wir gemeinsam ab. Offene Einzelplätze gibt es hier nicht.
„Wir sind ohne Panik, aber mit einem Plan aus diesem Tag gegangen. Zum ersten Mal weiß jede und jeder im Kollegium, was im Ernstfall konkret zu tun ist — und was nicht.“
Schulleitung einer Berliner Grundschule · Kollegiumsfortbildung Active Threat Preparedness
Rahmen
Sagt uns kurz, um welche Einrichtung es geht — Kita, Schule, Hochschule oder Bildungsträger. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Module, Umfang und Termine.